Der Ort

Cheggio

 

Wenn Du Sehnsucht hast nach Ruhe oder Austausch, nach Neuem oder anderen Ufern, alte Standpunkte in neuem Licht zu sehen, Dich wiederfinden willst, Klarheit brauchst oder nur Da-Sein willst, atmen, schwimmen, wandern, meditieren oder staunen möchtest in der üppigen, wilden Fauna, allein sein willst oder auch nicht –

dann komm und sei willkommen in einem fünfhundert Jahre alten, ehemals verlassenen italienischen Bergdörfchen auf der Südseite der Alpen im Valle Antrona (Piemont). Seit 1992 haben die Bewohner, Freunde und Bekannte mit viel Idealismus, visionärem Pioniergeist und mühseliger Steinarbeit die unter Denkmalschutz stehenden Ruinen in gemütliche Wohnhäuser verwandelt und wieder zum Leben erweckt.  

Du kannst ohne Dein Gepäck (das von der Materialseilbahn nach oben transportiert wird) gemütlich die schmale Straße in ca. 15 Min. zu uns hoch laufen.

Erst mal mit weichem Quellwasser duschen, aahhh, das tut soo! gut.

Und vor allem das vegetarische Essen (indische ayurvedische Tempelküche, auf Wunsch auch vegan oder Rohkost, alles ist möglich, wenn machbar).

Den unendlich sternenklaren Himmel nachts auf dem Weg ins Bad bewundern – wann hast Du das letzte Mal mitten in der Nacht in einem Pyjama auf einer Piazza im Freien gesessen, gebannt von der Welt um Dich herum, dem Grillenkonzert im Sommer, den Glühwürmchen im Juni - und Dich dabei so eingebettet gefühlt draußen wie daheim in Deinem Sessel.

 

Ja, diese Berge sind voller Zauber. Das Rauschen des nahegelegenen Flusses mit seinen herrlichen Natursteinbecken ... und weiter oben im Tal die klaren Bergseen voller funkelnder Geheimnisse. Und da gibt es doch tatsächlich wildwachsende Blumen und Kräuter, die auf der roten Liste stehen. Balsam für die Sinne und den aufgewühlten Geist.

Nach neuen Perspektiven suchen und Visionen finden bei Wanderungen auf uralten Pfaden der Bernsteinstrasse und der Kelten, manchmal tagelang ohne Menschen zu begegnen. Das ist möglich rund um Cheggio. Ein tibetischer Lama, der aus dem fünf Minuten entfernten buddhistischen Dorf Bordo nach Cheggio spazieren ging, sagte einmal zu mir, er würde sich hier in diesem Tal wie zu Hause im Himalaya fühlen.

Manch einer ist seit den 80er Jahren schon geblieben.

Viele kommen immer wieder, denn das hier bleibt lebendig - im Herzen!

 

 

Gott schläft im Stein,

er atmet in der Pflanze,

er träumt im Tier

und er erwacht im Menschen

  

 

 

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